Lerntipps zum Lernen
Die 10 besten Lernregeln
Obwohl jeder Mensch anders lernt, gibt es eine Reihe von allgemein gültigen „Regeln“, die für besseres Lernen nahezu unerlässlich sind:
- - Aus einem neuen Stoffgebiet zuerst die „Kerninformation“ herausholen. Das ist je nach Lernstoff einfacher (Vokabellernen) oder etwas schwieriger – etwa in einem Sachkundefach
- - Kerninformationen in Brocken aufgliedern. So wird das Kurzzeitgedächtnis nicht überfordert. Wie bei der Zeitung, sollte man sich Schlagzeilen bilden, die man sich leichter einprägen kann.
- - Die Lernphase optimal planen. Dazu das Gehirn „leeren“ und nicht nach üppiger Mahlzeit, großer körperlicher Anstrengung oder Aufregung lernen. Idealerweise vor dem Lernen eine Entspannungsphase einlegen.
- - Keine Lernmarathons veranstalten. Es hat sich seit Jahren das 5-10-20-Programm bewährt. Hier wird der Lernstoff im Laufe einer Stunde dreimal wiederholt. Bei jeder Wiederholung jeweils 5 intensive Lernminuten, die durch immer länger werdende Intervalle von 5, 10 und zuletzt 20 Minuten getrennt werden.
- - Nicht einen Gegenstand über längere Zeit lernen. Das sogenannte „Schachbrettlernen“ ist idealer. Springen Sie von einem Gegenstand zum anderen! Obwohl dies seltsam klingt, es bleibt im Normalfall trotzdem mehr „hängen“.
- - Nach jedem Lerndurchgang eine kurze Entspannungspause einlegen, dann geht es gleich wieder besser voran.
- - Speziell schwierige Lerninhalte abends im Bett nochmals durchgehen. Als letzte geistige Aktivität des Tages bleibt der Inhalt leichte im Gehirn.
- - Bei komplizierten Inhalten sollte man sich selbst die Thematik möglichst bildhaft veranschaulichen. Es zahlt sich aus daran ein wenig zu arbeiten, aber ein „Vorstellungscomic“ lässt eine unauslöschliche Einprägung entstehen.
- - Für größere Mengen von Einzelinformationen (nicht nur Vokabel) sollte man sich eine Lernkartei anlegen. Die Inhalte des ersten Faches täglich durchgehen, hintere Karten zumindest gelegentlich. Nutzen Sie passende Lernkartei Lernprogramme wie Phase-6.
- - Ausprobieren! Alle vorgenannten Empfehlungen auf die persönlichen Bedürfnisse zusammenstellen und immer wieder ausprobieren, bis der optimale Mix gefunden ist!